TV MOVIE
„Ein spannendes Stück deutscher Musikgeschichte“ Wertung: „Geheimtipp“

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Wertung: „gelungen“

EPD-FILM
„Rudi Gaul beobachtet, fragt nach, hört zu. Eine aufrichtige Neugier bestimmt seinen sympathischen Film und ein großes Interesse daran, zwei Helden ihrer Zeit zu Wort kommen zu lassen. Zwischen den beiden Leben, zwischen gegenwärtigen Interviews und alten Fernsehaufnahmen entsteht Geschichte ganz unmittelbar.“ Wertung: 4 von 5 EPD-FILM (12/2011)

CINEARTE
Rudi Gaul hatte Wecker die Filmmusik seines Films Das Zimmer im Spiegel angetragen. Nun folgt er ihm auf Tournee mit Wader. Eine Idee von Wecker, die erst langsam zündet. Die beiden Welten müssen sich annähern, und es ist erstaunlich, mit welcher Zurückhaltung die Filmemacher dem Raum geben. Wader Wecker Vater Land ist aber mitnichten ein Tournee-Film zweier Größen. Gaul porträtiert beide in ihrem Werdegang und in Parallelmontage, mit allen Höhen und Tiefen, und zeigt dem Zuschauer damit auch ein Porträt von Deutschland.

kultur.ARD.de
„Zwischen den Auftritten blicken die beiden zurück auf bewegte Zeiten - mit einem Maß an Ehrlichkeit, das beeindruckt und berührt.“ Wertung: Daumen nach oben CINEMA 01/2012

kultur.ARD.de
„(...) sein höchst unterhaltsames Dokumentarfilmdebüt verspricht eine „Konzertreise durch zwei politische Lebensgeschichten“, die sich bisweilen sogar zur zeitgeschichtlichen Reflexion weitet, wenn medial recht unverbrauchte (Film-)Dokumente die Höhen und Tiefen im Leben der Protagonisten in einen Spiegel der letzten Dekaden verwandeln.“
„Dreh- und Angelpunkt des kurzweiligen Films sind die Beobachtungen der unaufdringlichagilen Kamera hinter der Bühne, bei Proben oder nach einem Konzert, in denen sich Widerspruch und Eigensinn der wesensfremden Protagonisten verdichten.“
„Diese vielschichtige Kombination aus Vitalität und Nachdenklichkeit, Rückblick und Gegenwart, Politik und Poesie berührt nicht nur mit Blick auf die Protagonisten und ihre Musik, sondern wirft auch ein warmes Licht auf die Wandlungen des Landes, das längst auch ein „Mutter Land“ geworden ist, seitdem die Väter nicht mehr ausschließlich für Gehorsam, Disziplin und das Über-Ich stehen.“

Eine Schattengewächs Filmproduktion gefördert vom FFF Bayern und der MFG Baden-Württemberg - in Ko-Produktion mit SWR, WDR, BR
Redaktion: Simone Reuter (SWR), Jutta Krug (WDR), Christel Hinrichsen (BR)
Produzenten: Florian Rothenberger, Isabella von Klass
Kamera: Michael Hammon, 2. Kamera: Yannick Bonica - Schnitt: Carmen Kirchweger - Ton: David Finn - Tonmischung: Maik Siegle
Dramaturgische Beratung: Felix Kuballa - Buch und Recherche: Matthias Leitner - Buch und Regie: Rudi Gaul